FAQ

Sechsundvierzig Fragen, beantwortet

Alles, was uns regelmäßig gefragt wird, gruppiert so, wie die Gespräche tatsächlich laufen: was es ist, wie es funktioniert, was es kostet und was ein Partner oder ein Regulator wissen will.

Wenn hier etwas unklar ist oder fehlt, fragen Sie uns — die Antwort landet meist auf dieser Seite.

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Alle Fragen

Grob in der Reihenfolge, in der sie aufkommen.

Was ist eine Closed-Loop-Zahlungsplattform?

Sie geben Zahlungsmittel aus und verarbeiten Zahlungen innerhalb Ihres eigenen Ökosystems — Geschenkkarten, Prepaid-Guthaben, Mitarbeiterkonten — ohne jede Transaktion über Visa, Mastercard oder eine Bank zu leiten. Das Geld bleibt in Ihrem System, also bestimmen Sie die Gebühren, die Daten und das Kundenerlebnis.

Müssen meine Kundinnen und Kunden eine App installieren?

Nein. Karten werden direkt in Apple Wallet oder Google Wallet ausgegeben, und die sind auf jedem Telefon bereits vorhanden. Die Kundin scannt einen QR-Code mit der Kamera, tippt auf „Zu Wallet hinzufügen“, und nach rund zehn Sekunden ist die Karte da. Kein Download, kein Konto, kein Registrierungsformular.

Funktioniert das mit meinem vorhandenen POS-Terminal?

Ja. Die Kassenkraft gibt den Betrag auf dem Terminal ein, das Sie ohnehin betreiben, das Terminal zeigt einen QR-Code, und die Kundin scannt ihn mit dem eigenen Telefon. Das läuft auf jedem Terminal, das einen QR-Code anzeigen kann — also auf modernen PAX-, Verifone- und Ingenico-Beständen. Wo gar kein Terminal steht, führt das Personal denselben Ablauf am Telefon aus.

Verarbeiten Sie auch Onlinezahlungen oder nur POS?

Beides, auf einem Guthaben. Es gibt ein Checkout-Widget für Händlerseiten und eine direkte Einbettung in PSP-Gateways als Zahlungsmethode. Ein Adminbereich, ein Transaktionsjournal, ein Reporting — offline und online zusammen.

Wie bettet sich 7Konto in einen PSP-Checkout ein?

7Konto erscheint als neue Zahlungsmethode in Ihrem bestehenden Checkout, neben den Karten und Wallets, die Sie schon anbieten. Jeder Händler an diesem Gateway sieht „Mit 7Konto bezahlen“, ohne eine Zeile auf der eigenen Seite zu ändern: Wir integrieren einmal mit dem Gateway, und das gesamte Portfolio hat es.

Welche Daten bleiben bei uns, und welche gehen an Visa oder Mastercard?

Alle bleiben, keine gehen. Closed-Loop-Transaktionsdaten gehören Ihnen und dem Händler, nichts läuft über die Kartensysteme, und Interchange fällt nicht an. Sie erhalten die vollständige Zuordnung — wer was wo und wann ausgegeben hat — für POS und Online in einem Datensatz.

Brauche ich eine EMI- oder Banklizenz?

Für die üblichen Closed-Loop-Fälle nicht: Geschenkkarten, Benefit-Konten für Mitarbeitende, Gastkonten im Hotel, Zahlungen auf Veranstaltungen. Sie fallen unter die Ausnahme für begrenzte Netze in PSD2 und vergleichbare Regelungen anderswo. Wenn ein Programm an den Rand dieser Ausnahme gerät — etwa bei einem sehr breiten Händlernetz —, sagen wir das, bevor es gebaut wird, nicht danach.

Wie läuft der kostenlose 30-Tage-Pilot ab?

Dreißig Tage voller Plattformzugang mit bis zu 10.000 Vorgängen. Unser Team richtet die Plattform für Ihr Geschäft ein, schult Ihr Personal per Videocall und hilft beim Onboarding der ersten Kundinnen und Kunden. Keine Kreditkarte, keine Verpflichtung. Passt es, wählen Sie einen Tarif; passt es nicht, gehen Sie.

Was kostet 7Konto?

Solo kostet $49 im Monat für einen Standort mit 2.500 Transaktionen. Network kostet $149 für bis zu fünf Standorte, 10.000 Transaktionen, das Geschenkkartenmodul und das Checkout-Widget. Scale kostet $349 für bis zu zwanzig Standorte, 30.000 Transaktionen, B2B2E-Konten und Smart Account Detection. Enterprise wird angeboten. Jedes neue Unternehmen beginnt mit dem kostenlosen Piloten.

Worin unterscheidet sich 7Konto von PassKit oder Badge?

Das sind Produkte für Wallet-Pässe: Sie verteilen Pässe, sie verarbeiten keine Zahlungen. 7Konto ist eine Closed-Loop-Zahlungsplattform mit Journal, Transaktionsverarbeitung, POS-Anbindung, Checkout-Widget und PSP-Einbettung. Eine hier ausgegebene Karte trägt ein echtes Guthaben, das in Echtzeit belastet wird.

Welche Branchen unterstützt 7Konto?

Handelsketten, Restaurants und HORECA, Hotels, Essenszuschüsse, Mitarbeiterbenefits und Tankkarten, bargeldlose Veranstaltungen, Koalitionsprogramme, Immobilienverwaltung, Campusumgebungen und E-Commerce-Händler, die Closed-Loop neben ihrem PSP wollen.

Für wen ist 7Konto?

Unternehmen, die interne Guthaben, Geschenkkarten, Gutscheine oder B2B2E-Konten akzeptieren wollen: Handelsketten, Restaurants, Hotels, Essenszuschussprogramme, Benefit-Anbieter, Veranstalter, Betreiber von Koalitionsprogrammen, Immobilienverwaltungen und Campusbetreiber — dazu die Banken, PSP und Acquirer, die all das ihren Händlern anbieten wollen.

Worin unterscheidet sich das von einem normalen Zahlungsterminal?

Ein normales Terminal bewegt Kartenzahlungen über die Netze von Visa oder Mastercard. 7Konto bewegt Closed-Loop-Zahlungen — interne Guthaben, die auf der Plattform liegen und innerhalb Ihres Ökosystems ausgegeben werden. Es läuft neben Ihrer Kartenakzeptanz und fügt Zahlungsarten hinzu, statt welche zu ersetzen.

Ist das das Starbucks-Modell?

Dieselbe Ökonomie, ohne die App. Starbucks hat eine eigene Anwendung gebaut, die Kundinnen installieren mussten, und hält deshalb einen sehr großen Prepaid-Bestand. 7Konto liefert die Closed-Loop-Seite davon über Apple Wallet und Google Wallet: keine App zu entwickeln, kein Installationsschritt, an dem Leute verloren gehen — und über die PSP-Einbettung reicht es nicht nur zu einer Marke, sondern zu einem ganzen Händlerportfolio.

Wie bekommt die Kundin eine Wallet-Karte?

Sie scannt einen QR-Code — auf einem Plakat, einem Bon, in einer E-Mail, einer SMS oder auf einem Bildschirm —, tippt auf „Zu Apple Wallet hinzufügen“ oder „Zu Google Wallet hinzufügen“, und die Karte erscheint. Rund zehn Sekunden, kein Formular.

Funktioniert es mit Apple Wallet und Google Wallet?

Mit beiden. iPhone-Nutzer bekommen die Karte in Apple Wallet, Android-Nutzer in Google Wallet. Gleiches Design, gleiches Verhalten, gleiches Guthaben.

Wie schnell ist eine Transaktion?

Rund fünf Sekunden von Anfang bis Ende, von der Betragseingabe an der Kasse bis zum neuen Guthaben auf dem Display der Kundin. Das Journal selbst bucht die Transaktion in unter 200 Millisekunden; der Rest ist Oberfläche und QR-Scan.

Was, wenn das Telefon der Kundin leer ist?

Karte und Guthaben liegen auf dem Server, nicht nur auf dem Telefon. Die Kundin erreicht die Karte im Browser, oder das Personal schlägt sie im Adminbereich nach. Ein Händler, der das möchte, kann zusätzlich eine physische Ersatzkarte ausgeben.

Kann eine Kundin offline bezahlen?

Nein — eine Zahlung setzt die Prüfung des Guthabens in Echtzeit voraus. Karte ansehen, Guthaben prüfen und Transaktionsverlauf lesen funktionieren offline aus dem zuletzt synchronisierten Stand.

Wie funktioniert das Checkout-Widget?

Der Händler fügt es der Checkout-Seite mit einer einzigen JavaScript-Zeile hinzu. Wählt eine Kundin „Mit 7Konto bezahlen“, authentifiziert sie sich auf einem von vier Wegen — Wallet-Karte scannen, SMS-Code oder Flash-call, Einmalcode per E-Mail oder Anmeldung mit einer Unternehmenskennung — und das Widget belastet das Guthaben und meldet dem Händler den Erfolg.

Welche Authentifizierungsmethoden unterstützt das Widget?

Vier, alle mit einem Klick: die Wallet-Karte selbst, eine Telefonnummer per SMS-Code oder sofortigem Flash-call, ein Einmalcode per E-Mail und eine Unternehmenskennung für B2B- und B2E-Nutzer, denen man keine Verbraucherregistrierung zumuten sollte. Händler oder PSP entscheiden, welche aktiv sind, und das Widget wählt zu Beginn des Checkouts nach Kontotyp aus.

Müssen Händler ihre Websites ändern?

Das hängt vom Weg ab. Über einen PSP, der 7Konto integriert hat: gar nichts — die Methode erscheint einfach. Mit dem eigenständigen Widget: eine Zeile JavaScript. Für einen eigenen Checkout: die REST API.

Woher weiß 7Konto, ob eine Kundin B2C oder B2B/B2E ist?

Smart Account Detection. Sobald sich die Kundin authentifiziert, leitet die Plattform sie zum richtigen Kontotyp — persönliche Geschenk- und Treueguthaben für Verbraucher, Firmenkreditlinien oder Mitarbeiterbudgets für B2B- und B2E-Nutzer — und wendet die Regeln, Limits und Händlerbeschränkungen dieses Kontos an.

Lässt sich das Widget an unsere Marke anpassen?

Ja. Es nimmt Style-Tokens entgegen — Farben, Schriften, Eckenradius, Schaltflächenstile — und kann so Ihre Palette oder die des Händlers tragen. Für volle Kontrolle lässt sich das Widget durch direkte API-Aufrufe in Ihre eigene Checkout-Oberfläche ersetzen.

Kann ein Händler nur online arbeiten, ohne POS?

Ja, und umgekehrt genauso. Nur online funktioniert über das Widget oder Ihr Gateway ganz ohne Terminal; nur POS funktioniert für Handel ohne Onlinepräsenz. Die meisten Händler nutzen am Ende beides, aber vorgeschrieben ist das nicht.

Was zählt als Transaktion?

Aufladungen, Belastungen (POS, Personaltelefon oder Checkout-Widget), Rückerstattungen und Gutscheineinlösungen. Die Ausgabe einer Karte in ein Wallet ist kostenlos — erzeugen Sie so viele, wie Sie brauchen. Guthabenabfragen, fehlgeschlagene Transaktionen und lesende API-Abfragen zählen nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Solo, Network und Scale?

Network ergänzt das Geschenkkartenmodul, das Checkout-Widget, die REST API und Webhooks, bis zu fünf Standorte und zehn Terminals, Mehrwährungsfähigkeit, bevorzugten Chat-Support, 10.000 enthaltene Transaktionen und $0,12 über dem Kontingent. Scale ergänzt darüber hinaus das Portal für Firmenkonten (B2B2E), Smart Account Detection, eine eigene Admin-Domain, erweiterte Auswertungen, bis zu zwanzig Standorte und vierzig Terminals, Telefonsupport, 30.000 enthaltene Transaktionen und $0,08 über dem Kontingent.

Gibt es Einrichtungsgebühren?

Bei Solo, Network und Scale keine. Eine Enterprise-Einführung kann je nach Umfang eine Onboarding-Gebühr tragen, die immer vor der Unterschrift beziffert wird.

Kann ich den Tarif später wechseln?

Jederzeit, hoch oder runter, anteilig abgerechnet. Keine Bindung, keine Kündigungsgebühr, kein Langzeitvertrag.

In welcher Währung rechnen Sie ab?

Die veröffentlichten Preise sind in USD. Rechnungen können für Scale- und Enterprise-Kunden auf Wunsch in EUR, UAH oder einer anderen Währung ausgestellt werden. In den höheren Tarifen ist Jahresabrechnung möglich, typischerweise 15–20% unter dem Monatspreis.

Was, wenn ich im Piloten 10.000 Vorgänge überschreite?

Wir melden uns, um über die Fortsetzung zu sprechen. 10.000 Vorgänge in dreißig Tagen heißt, dass sich die Plattform bereits rechnet, und wir setzen Sie ohne Unterbrechung auf einen bezahlten Tarif.

Wer kann Partner von 7Konto werden?

Banken, EMI, Acquirer, Zahlungsdienstleister, Prozessoren, POS-Terminalhersteller und Zahlungsnetzwerke. Für jede Gruppe gibt es ein eigenes Programm: Sie erweitern Ihr Händlerangebot um Closed-Loop-Fähigkeit unter Ihrer eigenen Marke, offline und online.

Gibt es neben dem fertigen Widget auch eine API?

Drei Wege. Die REST API und das Terminal SDK für Partner mit eigener Entwicklung, die volle Kontrolle wollen. Das Checkout-Widget als fertiges JavaScript-Embed mit vier Ein-Klick-Authentifizierungen. Und die PSP-Checkout-Einbettung, bei der 7Konto zur nativen Methode in Ihrem Gateway wird und Händler überhaupt nichts integrieren.

Wie funktioniert die Umsatzbeteiligung?

Ein Prozentsatz jeder Transaktionsgebühr, die Händler in Ihrem Portfolio erzeugen, einheitlich für POS und Online. Der genaue Satz hängt von Volumen, Händlerkategorie und Einführungsmodell ab. Das Monatsreporting trennt Offline- und Onlinevolumen, sodass die Leistung je Kanal sichtbar ist.

Wie lange dauert die Partnerintegration?

Sechs bis acht Wochen bis zum Livepiloten. Woche eins ist Discovery, Wochen zwei bis vier die Integration — API, Terminal SDK, Checkout-Widget und optional PSP-Einbettung — und Wochen vier bis sechs ein Pilot mit fünf bis zehn Händlern über POS und Online. Sandboxumgebungen stehen durchgehend bereit.

Können Partner die Plattform unter eigener Marke führen?

Ja: eigene Domain, Ihr Logo und Ihre Farben in den Adminbereichen und auf den Wallet-Karten, Ihre Marke auf den Unterlagen für Händler und das Checkout-Widget in Ihrer Palette. Händler und deren Kundinnen sehen Sie, nicht uns.

Konkurriert das mit unserem bestehenden Kartengeschäft?

Nein. Closed-Loop-Guthaben ist ein anderes Produkt als Open-Loop-Acquiring und als ein Punkteprogramm. Es ergänzt eine parallele Linie mit besserer Ökonomie für genau die Händlerkategorien, die Kartenschienen schlecht bedienen — Geschenkkarten, Mitarbeiterbudgets, zweckgebundene Budgets, B2B2E — ohne Ihr bestehendes Kartenvolumen zu berühren.

Welche POS-Terminals werden unterstützt?

Alle großen Hersteller — PAX, Verifone, Ingenico und weitere. Der QR-Ablauf funktioniert auf jedem Terminal, das einen QR-Code anzeigen kann; wo eine tiefere Integration gewünscht ist, gibt es ein Terminal SDK.

Unterstützen Sie Webhooks?

Ja — Transaktionsereignisse, Kartenausgabe, Guthabenänderungen und administrative Ereignisse, mit Endpunkten, die im Adminbereich konfiguriert werden. Verfügbar ab dem Tarif Network, zusammen mit der REST API.

Ist 7Konto GDPR-konform?

Ja, und zwar eingebaut statt nachträglich angeschraubt: Datenminimierung, Recht auf Löschung, Auskunftsrecht, Portabilität und Einwilligungsverwaltung. Standardmäßig Rechenzentren in der EU, Auftragsverarbeitungsverträge verfügbar.

Wo werden Kundendaten gespeichert?

Standardmäßig in Rechenzentren in der EU, was GDPR unkompliziert hält und die Latenz für europäische Händler niedrig. Andere Regionen sind verfügbar, wo ein Kunde sie braucht. Daten werden nie verkauft, an Dritte weitergegeben oder für Werbung genutzt.

Wie greift PSD2, und was ist mit PSD3?

Closed-Loop-Programme laufen unter der Ausnahme für begrenzte Netze in PSD2, und wir helfen Partnern, ihre Einführung so zu strukturieren, dass sie darin bleibt. Von PSD3 wird erwartet, dass es die Regeln verschärft und bestehende konforme Programme bestandsgeschützt lässt; wir verfolgen das und informieren Partner rechtzeitig vor jeder strukturellen Änderung.

Was ist mit PCI DSS im Onlineablauf?

Der Onlineablauf berührt niemals Kartennummern — er bewegt Guthaben zwischen Closed-Loop-Konten, was regulatorisch etwas anderes ist als die Verarbeitung von Open-Loop-Karten. PCI DSS gilt für Kartendaten, und die bleiben in der Verantwortung Ihres PSP; 7Konto steht als separate Zahlungsmethode daneben.

Welcher Support ist enthalten?

Solo erhält E-Mail-Support innerhalb eines Werktags. Network ergänzt bevorzugten E-Mail- und Chat-Support. Scale ergänzt Telefonsupport und eine Ticketantwort binnen zwei Stunden. Enterprise erhält einen festen Ansprechpartner und ein SLA. Der kostenlose Pilot enthält immer praktische Hilfe unseres Teams.

Welche Sprachen unterstützen Sie?

Unser Team arbeitet auf Englisch, Ukrainisch, Slowakisch und Russisch, und der Support läuft in der Sprache, die Ihnen passt. Der Sprachumschalter zeigt alle Sprachen, in denen diese Website erscheint.

Wo sitzen Sie?

PayForSay s. r. o. ist in Bratislava, Slowakei, eingetragen (Firmen-ID 54 455 073). Das Team arbeitet über mehrere Länder verteilt, und der Support deckt standardmäßig die Geschäftszeiten der EU ab, bei Enterprise erweitert.

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